2018-09-15 Florian Pauli und Hannes Fleischmann sichern sich den Kurpfalz Pokal

Viernheim. Unmittelbar nach den Sommerferien ging es, mit dem Kurpfalz-Pokal in den Jugenden u12 und u15, für die Hemsbacher Judoka direkt richtig los. Insgesamt waren acht Athleten des BC vor Ort. In der u12 waren es Elias Wiggershaus und Yannick Roser, bei den Älteren gingen Pirmin Stempfle, Florian Pauli, Max Danner Jakob Strohbach, Anton und Hannes Fleischmann auf Medaillenjagd.
In der Klasse -37kg zeigte Yannick zum Auftakt eine sehr gute Leistung. Nach engagierten 2min Kampfzeit reichte seinem Gegner jedoch ein hauchdünner Vorsprung zum Sieg. In seinem zweiten Kampf ging es somit schon um die Qualifikation für die Hauptrunde, doch hier war der schon sehr erfahrene Gegenüber schnell im Vorteil, sodass Yannick aus dem Turnier ausschied.
Elias Wiggershaus, ebenfalls in der Klasse bis 37kg, startet ähnlich unglücklich wie sein Vereinskamerad und rutscht nach seiner Niederlage im ersten Kampf in die Trostrunde. Hier kämpft er sich mit seiner Spezialtechnik, Seoi-otoshi (Eindrehtechnik), bis ins kleine Finale vor. Für eine Medaille sollte es am Ende des Tages jedoch leider nicht reichen. Er wird in einem starken Teilnehmerfeld 5.
In der u15 gab es an diesem Tag sowohl in der Klasse -40kg als auch bei den Leichtgewichten -31kg keinen Weg am Hemsbacher-Nachwuchs vorbei. Florian Pauli (-31kg) und Hannes Fleischmann (-40kg) holten jeweils Gold und nahmen neben dem Kurpfalzpokal noch tolle Sachpreise mit nach Hause.
Aber auch Pirmin Stempfle (-60kg) und Jakob Strohbach (-43kg) kämpften sich an diesem Tag bis ins Finale ihrer Gewichtsklasse vor. Dort unterlagen beide ihren Kontrahenten durch kleine Unachtsamkeiten und landeten somit auf dem zweiten Platz. Dennoch eine sehr gute Leistung welche durch Trainerin Seline Henn honoriert wurde.
Den letzten Podiumsplatz an diesem Mittag sicherte sich Max Danner in der Klasse bis 34kg. Er hatte direkt im ersten Kampf das Nachsehen gegen den späteren Turniersieger. Doch unbeeindruckt davon ging Max den Weg durch die Trostrunde. Mit seinem O-goshi (Hüftwurf) überraschte er seine Gegner ein ums andere Mal und blieb im weiteren Turnierverlauf ungeschlagen, was unweigerlich die hochverdiente Bronzemedaille zur Belohnung hatte.
Denkbar knapp scheiterte Anton Fleischmann an diesem Tag an Edelmetall. Wie auch schon Elias Wiggershaus fehlt ihm das Quäntchen Glück für den Sprung auf das Podest. Nach einem guten Turnier verliert er nach einem nervenaufreibenden Duell das kleines Finale und wird Fünfter.